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Der barrierefreie Zugang zu St. Ulrich Drucken
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Weg zwischen Gruft und Kastanie
Viel Aufregung bei einigen Gemeindegliedern haben die ersten Arbeiten für den barrierefreien Zugang zur Kirche erzeugt.

Schon vor der vom Kirchenvorstand angesetzten Gemeindeversammlung gab es im Dorf Gerüchte, dass dieser Zugang durch die vorhandene, an der Ostseite der Kirche liegende Gruft, geführt werden sollte.

Diese Wegführung war nie geplant und kommt selbstverständlich nicht in Frage. Der Aufgang zur Kirche und den Gemeinderäumen wird von dem vorhandenen aus dem Osten kommenden Weg gestaltet. Genau zwischen der Gruft und der großen Kastanie. Hier ist die geringste Steigung zu überwinden und Rollator, Rollstühle, Kinderwagen und Buggys können mühelos die Kirche erreichen.

Bei der Planung für diesen Zugang ergab sich natürlich sofort die Frage "Was ist mit der großen Kastanie?". Sie steht zwar nicht im Weg, aber ihre Wurzeln und die müssen gekappt werden. Hat die Kastanie danach noch eine Chance oder soll sie gleich gefällt werden? Auf diese Frage wusste der Kirchenvorstand auch keine Antwort und hat sich deshalb fachkundige Hilfe bei einem Forstbetrieb geholt.

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Arbeiten am Wurzelwerk
Die Höhe der Kastanie und damit die Wasserversorgung in der Krone wird nach dem Stutzen der Wurzeln zum Problem. Die oberen Äste werden nicht mehr ausreichend versorgt, vertrocknen und brechen bei starkem Wind ab. Für die Schäden, die dadurch entstehen, haftet die Kirchengemeinde. Dieses Risiko können wir nicht eingehen.

Um die Kastanie zu erhalten hat sich der Kirchenvorstand für folgende Lösung entschieden. Der Baum wird auf ca. 7 Meter gekürzt und die Krone rund geschnitten, damit starker Wind möglichst wenig Angrifffläche hat.

Ob diese Maßnahme Erfolg hat, sehen wir in 2 bis 3 Jahren. Bis dahin können wir alle nur hoffen und auch für die Kastanie beten.

 
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