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Kernbohrung durch 1.88m Mauer
Halten die alten dicken Mauern die fünf Kernbohrungen aus oder wird das Mauerwerk bröseln? Das war eine spannende Frage für den Kirchenvorstand. Es gab aber keine Alternative, denn Gas, Wasser, Abwasser und Strom werden für die Gemeinderäume gebraucht. Nun sind alle Anschlüsse verlegt und die Kirchenmauern haben keinen Schaden genommen. Die Kirche steht fest und unerschüttert auf ihrem Hügel.
Nachdem nun feststeht, dass die neue Heizung Gemeinderäume und Kirche versorgen wird, mussten auch noch die vorderen Kirchenbänke ausgebaut und zwischengelagert werden. Vielen Dank an die Gemeindeglieder, die kurzfristig die Bänke ausgebaut, transportiert und bei sich untergestellt haben.
Zurzeit wird gerade die Decke zwischen Gemeinderäume und Empore gezogen. Dicke, massive Holzbalken sind eingezogen worden. Auf der Empore können dann später 50 bis 60 Gottesdienstbesucher Platz nehmen.
Im nächsten Schritt werden Wände gezogen. Für die Sanitärräume, die Teeküche und den Abstellraum. Die Glaswand, die Gemeinderäume und Kirche trennt, ist bestellt. Die Arbeiten kommen gut voran. Mit der Fertigstellung rechnen wir im ersten Quartal des nächsten Jahres.
Denn wenn der Umbau abgeschlossen ist, wird auch noch die große alte Dame (unsere Kirche) herausgeputzt. Die Decke wird gestrichen. Der historische Wandputz wird überall fertiggestellt. Empore und Kirchenbänke werden gestrichen.
Für diese Renovierungsarbeiten hat sich der Kirchenvorstand einstimmig ausgesprochen, obwohl die Finanzierung noch nicht ganz gesichert ist. Doch wann sollen diese Arbeiten sonst gemacht werden? Also JETZT oder nie!
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